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Die Informations-, Kommunikations- und Transaktionsprozesse aller Marktteilnehmer wer- den heute durch elektronische Datennetze unterstützt. Die grundsätzlichen Vorteile der- artiger Netzwerke im Hinblick auf Effizienz und Effektivität sind heute anerkannt und ständige Innovationen in diesem Feld werden diesen Trend auch in Zukunft weiter fort- schreiben. Traditionelle Geschäftsprozesse werden zum Teil sogar vollständig durch digitale Prozesse substituiert. Zusammenfassen lässt sich diese Entwicklung unter dem Stichwort „E-Business“, womit die generelle Nutzbarmachung von digitalen Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen in der Vorbereitungs-, Verhandlungs- und Durchführungsphase bezeichnet wird. Dabei werden die hierfür notwendigen Bausteine Information, Kommunikation und Transaktion zwischen den beteiligten ökonomischen Partnern über weltweite Netzwerke transferiert bzw. abgewickelt. Eine „Net Economy“ ist entstanden!
Die anhaltend rasante technologische Entwicklung in dieser Net Economy geht dabei zwangsläufig mit vielfältigen Möglichkeiten einher, innovative Geschäftskonzepte auf Basis elektronischer Informations- und Kommunikationsnetze zu entwickeln und diese im Rah- men neuer Unternehmen zu realisieren. Nach Hype-Phase (1995-2000) und Anti-Hype- Phase (2000-2004), konnte die Web 2.0-Phase (2004-2008) wieder den Anspruch der Internet-Technologie auf ein dauerhaftes und wertbeständiges Geschäftsfeld unterstrei- chen. Dabei muss unterstrichen werden, dass sich in den letzten 200 Jahren alle Techno- logien durchgesetzt haben, die auf Kosten- und Zeitreduktion ausgerichtet waren. Das E-Business spiegelt diesen Anspruch wider und entsprechend haben sich auch neue Unter- nehmensgründungen im zugehörigen „E-Entrepreneurship“ durchgesetzt!
Die Universität Duisburg-Essen beheimatet vor diesem Hintergrund den einzigen univer- sitären Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship in Deutschland. Studierende, die den zugehörigen Schwerpunkt absolviert haben, können selbständig neue Unternehmen und Organisationen in der Net Economy aufbauen, in etablierten Unternehmen der Net Economy neue Geschäftsfelder erschließen und aus eigener Initiative heraus in bestehen- den Unternehmen der Net Economy einschneidende Veränderungen im Interesse des Unternehmens initiieren. Dabei haben sie im Zuge ihres Studiums erfahren, wie betriebs- wirtschaftliche und Wirtschaftsinformatik bezogene Instrumente sinnvoll mit Entrepreneurship-Konzepten ergänzt werden können.
Vor diesem Hintergrund verbindet der Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen mit dem netSTART-Programm alle relevanten Aspekte von Grund- und Gründungswissen in der Net Economy, um sowohl das Entrepreneurship als auch das Intrapreneurship in dieser Branche zu fördern und zu unterstützen. Dazu werden die Bausteine Forschung, Lehre, Ausbildung, Gründerberatung und -förderung miteinander verknüpft, um es Studierenden zu ermöglichen, das erlernte Wissen gerade auch auf neue Geschäftskonzepte zu transferieren. Das netSTART-Programm soll also insbesondere zu einer Intensivierung der Existenzgründung in der Net Economy beitragen und zusätzlich die Studierenden auf dem Dreischritt vom Student zum Gründer zum erfolgreichen Unter- nehmer begleiten.
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